Stammtisch der Ober- und Unterligavereine

"Daheim sind wir eine Katastrophe"

Beim Stammtisch der Ober- und Unterligisten gab es Positives, aber auch Negatives zu berichten.

Nach zehn Runden zogen die Funktionäre der Ober- und Unterligavereine des Bezirkes Leibnitz beim dritten Stammtisch im Cafe Neubauer in Ehrenhausen unter der Leitung von Ernst Jahrbacher Bilanz. Äußerst zufrieden zeigten sich die Vertreter der Oberligateams mit der Meisterschaft. So meinte SV Gralla-Jugendleiter Hannes Haller zum vierten Tabellenrang: "Zur Zeit stimmt alles beim Verein. Das Mentaltraining mit Dirk Griesdorn wirkt sich auf die Mannschaft toll aus." Sektionsleiter Rudolf Kiessner (SV Lebring) hadert mit der Heimbilanz: "Wir können daheim anscheinend keine Tore schießen, da müssen wir uns stabilisieren."

Eine Überraschung in der Unterliga lieferte Aufsteiger und Leader FC St. Nikolai. Sektionsleiter Andreas Koller: "Wir haben keinen Star, dafür eine kompakte junge Mannschaft mit Kampfgeist. Unser Wunsch ist es, einen größeren Platz zu erhalten, aber es ist eine Kostenfrage." Ebenfalls überraschend ist der zweite Platz von St. Johann. USV Hengsberg-Obmann Alfred Tomberger hadert nach dem tollen Auftakt mit dem Schicksal: "Derzeit ist der Wurm in der Mannschaft. Durch die drei Langzeitverletzten geht gar nichts. In den letzten vier Spielen haben wir nur ein Tor geschossen."

Über die Situation beim SV Straß wundern sich alle. "Wir haben es mit einem Trainerwechsel versucht. Aber sportlich ist nicht viel passiert. Daheim sind wir eine Katastrophe. Es fehlt am entsprechenden Einsatz und an der Kraft in der zweiten Halbzeit", sagt Obmann Helmut Schwimmer. Beim FC Gamlitz sieht sich Obmann Gerald Mörth auf seinem Weg, nur mit eigenen jungen Spielern und ohne Legionäre das Auslangen zu finden, bestätigt.

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